Bundesweite Solidaritätsaktion für Partner*innen und Produzent*innen  aus dem globalen Süden

Ab  1. Juli 2020 wird die Mehrwertsteuer vorübergehend gesenkt. Im Weltladen Herrenberg setzen wir die  gewährte Steuereinsparung für die  finanzielle Unterstützung für unsere Handelspartner in der Corona-Krise. Wir schließen uns damit der bundesweiten Aktion #fairwertsteuer an, zu der der Weltladen-Dachverband, die Fair-Handels-Beratung, das Forum Fairer Handel, die Lieferanten-Initiative (GEPA, GLOBO, El Puente, WeltPartner) und der FAIR BAND aufrufen. In der Aktion geht es darum, die vorübergehende Mehrwertsteuer-Absenkung zu nutzen, um mit zusätzlichen Einnahmen Produzent*innengruppen zu unterstützen, die durch Corona hart getroffen sind.  

Warum setzen wir die empfohlenen Verkaufspreise nicht nach unten, was für die Kund*innen einen um durchschnittlich etwa 2% vergünstigten Einkauf bedeuten würde? Bei einem Warenwert von 15 € pro Einkauf bedeutet die Mehrwertsteuer-Senkung zum Beispiel  für eine*n Kund*in im Weltladen eine Ersparnis von 30 Cent Wir zweifeln daran, dass diese geringe Ersparnis den Konsum im Weltladen nennenswert steigern würde oder die Kund*innen merklich entlastet – dem eigentlichen Zweck dieser Maßnahme der Bundesregierung. Aber die vielen kleinen Beiträge der Tageseinkäufe zusammen  können in der Summe einen großen Unterschied für die Produzent*innen machen!  Die Corona-Krise hat die ganze Welt erfasst. Unsere Handelspartner im globalen Süden können in dieser schwierigen Situation in der Regel nicht auf Rettungsschirme, Zuschüsse oder Steuersenkungen ihrer Regierungen hoffen. Fairer Handel ist solidarischer Handel und wir sind der Auffassung, dass wir als Weltladen-Bewegung mit der Aktion einen wichtigen Beitrag zur globalen Solidarität leisten können. Wir stärken unsere Partner und damit gleichzeitig unsere eigene Lieferkette, als Grundlage des Fairen Handels, der uns in seiner Wirkung überzeugt. Wir können damit öffentlich zeigen, dass wir auch in dieser Krisensituation anders wirtschaften und diejenigen unterstützen, die es am Nötigsten haben und gleichzeitig am wenigsten unterstützt werden. Daher hoffen wir auf das Verständnis und die Unterstützung unserer solidarischen Kund*innen!

Die Öffnungszeiten sind weiterhin Montag bis Freitag von 9.30 bis 12.30 Uhr, am Freitagnachmittag von 15.00 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

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Unser Weltladentag wurde ausgesetzt,

die Forderung nach einem Lieferkettengesetz nicht!

 

Der Weltladentag, der jährlich in den ersten Tagen im Mai deutschlandweit begangen wird, konnte aufgrund von Covid-19 nicht stattfinden. Nichtsdestotrotz ist das Thema der diesjährigen Aktion aktueller denn je, daher wird eine Aktion zu diesem Thema von unseren Vereinsaktiven derzeit vorbereitet:
 „Gegen krumme Geschäfte und für mehr fairen Handel braucht es endlich einen gesetzlichen Rahmen“. Verstöße gegen grundlegende Arbeitsrechte und Menschenrechte in der Lieferkette dürfen nicht hingenommen werden. Egal wo! Dabei erfüllen laut Überprüfung der Bundesregierung derzeit nur 20 % der Unternehmen die Menschenrechtsanforderungen des „nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte“.
     Bereits im Mai letzten Jahres haben wir bei einer Aktion in der Stuttgarter Straße darauf hingewiesen, dass es dringenden Bedarf für ein Gesetz gibt, um die Unternehmen in die Verantwortung für die Lieferkette nehmen zu können. Hierfür haben sich Bundesminister Müller und Heil eingesetzt! Es hat sich gezeigt, dass die von der Bundesregierung vereinbarten  freiwilligen Vereinbarungen mit der Industrie kaum Effekt haben. Wie wichtig aber die Forderung nach einem Lieferkettengesetz ist, um menschenunwürdige Arbeit  und Ausbeutung zu verhindern, zeigen auch die jüngsten Enthüllungen in der Fleischverarbeitungsindustrie! In einer Stellungnahme der Katholischen Betriebsseelsorge Deutschland heißt es: „Unhaltbare, teils menschenunwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen durch unseriöse Werkverträge, überteuerte, unhygienische (Sammel-)Unterkünfte und Armutslöhne sind Ursache für zutiefst unmenschliche Zustände – nicht nur in der fleischverarbeitenden Industrie, sondern auch bei Erntehelfern aus Osteuropa. Wirtschaftliche Haftung und soziale Verantwortung wird an „Dritte“, an Dienstleister, abgegeben. Subunternehmer heuern zu Niedrig- und Armutslöhnen an, oft Arbeitnehmer*innen aus Osteuropa, und zwängen sie in unterschiedlichste Abhängigkeiten. Sogenannte „Wohn-Werksverträge“ kombinieren Lohndumping mit Wuchermieten für schäbige winzige Unterkünfte. Diese Verträge schaffen einen Teufelskreis von Abhängigkeiten und Ausbeutung und grenzen an „moderne Sklaverei“, die ethisch und menschlich inakzeptabel ist.“ Und das nicht nur in den Ländern des Südens, sondern mitten in Deutschland! Covid-19 wird so zum Brennglas für das, was vorher hier und in vielen Ländern bereits unerhörte Normalität war.  Die Dringlichkeit und Unverzichtbarkeit der Forderung nach einem Lieferkettengesetz zeigt sich deutlicher denn je!

Unser Weltladen hat ab Dienstag, den 2.Juni auch wieder einen Nachmittag geöffnet.
Unsere Öffnungszeiten nach Pfingsten:
Mo-Do 9.30-12.30 Uhr;
Fr. 9.30 - 12.30 und 15 - 18.30 Uhr; Sa. 9.30 - 13.00 Uhr.

 

 

 

 

Die Corona-Krise im Globalen Süden:

Dramatische Zustände am Anfang der Lieferketten

Die Covid-19-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen treffen uns in Deutschland hart. Doch auch Menschen im Globalen Süden sind von der Krise betroffen – und ihre Situation ist oftmals dramatisch.

Durch unsere Verbindung durch den fairen Handel zu unseren Projektpartnern, Lieferanten und Produzent*innen erfahren wir von dramatischen Auswirkungen auch und vor allem jenseits von Europa! Globale Lieferketten beginnen oft in Ländern des Globalen Südens und in vielen Branchen ist die Nachfrage aus Europa und den USA eingebrochen.
    Für die Arbeiter*innen und die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern am Anfang der Lieferketten hat das fatale Folgen. Zahlreiche Bündnisorganisationen der Initiative Lieferkettengesetz berichten, dass viele Fabriken aus der verarbeitenden Industrie schließen müssen. Die Preise von Rohstoffen und landwirtschaftlichen Produkten sinken rasant (Bericht Südwind Institut 4/20). Auch im Kakaosektor sind die Auswirkungen von Covid-19 bereits deutlich spürbar. Das Inkota Netzwerk weist darauf hin, dass der Kakaopreis seit Beginn der Krise bereits um fast 30 Prozent gesunken ist. Rund 70 Prozent der weltweiten Kakaoernte kommen aus Westafrika. Das hat für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern fatale Konsequenzen. Laut Südwind Institut trifft der Preisverfall die Länder Ghana und Côte d’Ivoire am härtesten. Der drastische Preisverfall treibt viele Kleinbäuerinnen und –bauern in die Armut.
   Die Christliche Initiative Romero richtet den Blick nach Mittelamerika: Während in Nicaragua über 100.000 Arbeiter*innen aus der Exportproduktion um ihren Arbeitsplatz fürchten, läuft die Arbeit in vielen Fabriken derzeit noch ohne Gesundheitsschutz weiter. Nicaraguas Krisenpolitik orientiert sich nicht an den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation. Es gibt keinen Aufruf, zu Hause zu bleiben oder soziale Kontakte zu meiden. Schulen sind weiterhin geöffnet und öffentliche Großveranstaltungen finden nach wie vor statt.
   In Europa erhalten viele Menschen in Krisenzeiten staatliche Unterstützung – in vielen Ländern des Globalen Südens gibt es oft keinerlei soziale Absicherung.

Die Beispiele zeigen, wie wichtig es ist, in dieser Krise zusammenzurücken und solidarisch miteinander zu sein – und dabei den Blick auch über den eigenen Tellerrand hinaus zu richten, ohne die eigene Problematik zu schmälern. Für uns ist klar: Diese globale Krise können wir nur gemeinsam meistern. Dazu gehört auch, dass Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette in angemessener Weise Verantwortung übernehmen müssen – auch für Menschen im globalen Süden. Die Forderung nach einem Lieferkettengesetz ist aktueller denn je.

Da unsere regelmäßigen Mittwochstreffen derzeit leider ausfallen müssen, bitten wir bei Fragen und  Anliegen darum, direkt Kontakt zum Vorstandsteam (Katja Klaus, Hanne Ueltzen, Willi Mertz und Michael Kohler) aufzunehmen oder ein Mail an info@weltladen-herrenberg.de zu senden.

Die Öffnungszeiten  des  Weltladens bleiben weiterhin eingeschränkt, um unsere vorwiegend älteren ehrenamtlichen Verkäufer zu schützen. Unter Einhaltung besonderer Hygiene- und Abstandsregeln gilt bis auf weiteres:  Mo-Fr 9.30 bis 12.30 Uhr, Sa 9.30 bis 13 Uhr.

 

 

 

 

 

 

Der Weltladen hat ab 2. Mai unter Einhaltung besonderer Hygiene- und Abstandsregeln wieder geöffnet!

Die Öffnungszeiten des Weltladens sind allerdings bis auf weiteres reduziert, um unsere Mitarbeiter*innen zu schützen: Mo-Fr 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr, Sa 9.30 bis 13 Uhr.

 

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Hart getroffen durch Corona

Nicht nur unser Alltag ist durch das Virus durcheinandergewirbelt und teilweise lahmgelegt. In ganz Europa sind Selbstständige, Künstler und viele Arbeitnehmer stark getroffen durch Kurzarbeit, Umsatzeinbußen und Geschäftsschließungen. Schauen wir über unsere europäischen Grenzen hinaus wird eine noch schwierigere Dimension klar. Für unsere Produzent*innen in Fernost, Afrika und Lateinamerika bricht von heute auf morgen die oft einzige Einkommensquelle für die Familie weg und das heißt ganz konkret bald zu hungern...   Die komplette Textilbranche in Fernost arbeitet, wie auch viele andere, im absoluten Krisenmodus - am stärksten trifft es die Näher*innen: in Myanmar, Kambodscha, Indonesien und Bangladesch drohen Fabrikschließungen der Textilbranche in riesigem Ausmaß. Den Näherinnen stehen komplette Lohnausfälle bevor. Bernd Hitzmann, Textilexperte von Inkota, weist in der Tageszeitung taz vom 24. März auf die Gefahr hin, dass alles auf die Lieferkette zurückfällt und bittet Unternehmen und Politik darum, Verantwortung zu übernehmen, damit die am Ende der Kette nicht am stärksten leiden. Auch die jetzige Situation zeige die Notwendigkeit eines Lieferkettengesetzes zu m Schutz der Produzent*innen.

Eine Mitarbeiterin von ASANTE, einem Hilfsprojekt in Kenia, das viele von uns über die gehäkelten Weihnachtsengel kennen, weist darauf hin, das fast alle der Menschen dort keinen Beruf haben und somit kein Einkommen. Sie leben von kleinen Arbeiten hier und da. Und nun sind auch noch ihre Kinder zuhause, die sonst in der Schule Frühstück und Mittagessen bekommen. Eine Katastrophe bahnt sich an. Dies alles gilt auch für die Mütter, die im Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekt „Engel für Afrika“ arbeiten.

„Unsere etwa 75 Mütter, die im Frauenprojekt seit vielen Jahren aufgefangen sind, wurden über Nacht brotlos. Welch treffendes Wort für den Zustand, in dem sie jetzt leben. Etwa zehn Personen teilen sich den Verdienst einer Mitarbeiterin im Frauenprojekt. Und jetzt sitzen diese Mütter mit ihren drei bis fünf Kindern zu Hause. Die Hilfe unserer Schulspeisung kann nicht greifen, die Kinder sind nicht mehr in den Schulen. Die Kinder haben nichts zu essen, weder in der Schule, noch zu Hause. Wir versuchen, die Situation im Frauenprojekt ein wenig zu entschärfen. Die Frauen arbeiten jetzt in kleiner Zahl in den Räumen des geschlossenen Kindergartens. Dort sitzen sie nur jeweils zu fünft in einem Raum und können Abstand halten. Sie dürfen sich nicht anstecken, ganze Großfamilien hängen von ihnen ab. Und so können nicht alle arbeiten, sondern immer nur ein kleiner Teil der Frauen.“  Eine fleißige, begabte Mitarbeiterin im Projekt kann etwa 70 € pro Monat erarbeiten, was für örtliche Verhältnisse ein sehr gutes Einkommen ist. Eine weniger geschickte Häklerin, Näherin, schafft immer noch 40 € pro Monat. Zehn Euro bringt Nahrung für die Familie für etwa eine Woche. Es ist karges Essen, aber es füllt den Magen. Wir bitten Sie um Ihre Hilfe, auch wenn die Zeiten in Deutschland im Moment auch nicht gut sind. Bitte unterstützen Sie die Mütter mit ihren Kindern. Jeder Euro ist Leben – im Moment erhält man dafür noch 2 kg des Hauptnahrungsmittels Ugali  (Mais). Bitte helfen Sie mit einer Spende für Asante e.V. mit dem Spendenvermerk „Corona Soforthilfe“.

                Für Kund*innen,  die unsere Produzent*innen weiterhin durch ihren fairen Einkauf unterstützen  möchten, bieten unsere Lieferpartner Weltpartner Ravensburg und  El Puente die Möglichkeit in ihren Online-shops  zu bestellen und die Ware versandkostenfrei nach Hause geliefert zu bekommen. Der Einkauf wird dem jeweiligen Weltladen gutgeschrieben.  Unter  https://shop.weltpartner.de/herrenberg  oder shop.el-puente.de (hier bitte unter Bestellkommentar „Weltladen Herrenberg“ eintragen)  können sie ihre Bestellung tätigen.

 

Wir hoffen, diese weltweit  schwierige Situation solidarisch zu überstehen uns alle bald wieder in guter Gesundheit  zu sehen!

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Engagement für Menschenrechts- und Umweltschutz entlang der gesamten Wertschöpfungskette

 

Der Verein Partnerschaft 3. Welt e.V. hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, dem Bündnis Initiative Lieferkettengesetz beizutreten. Das Bündnis besteht aus über 90 zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich dafür stark machen, dass in Deutschland ein Gesetz auf den Weg kommt, das Unternehmen dazu verpflichtet, ihren Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Produkts nachzukommen.

Ein Lieferkettengesetz soll vor allem präventiv wirken: „Unternehmen sollten dazu verpflichtet werden, die Risiken für Mensch und Umwelt in ihren Geschäften zu analysieren, diesen vorzubeugen und das öffentlich zu dokumentieren. Verstoßen sie gegen diese Pflichten, muss das Konsequenzen haben: zum Beispiel Bußgelder oder den Ausschluss von öffentlichen Vergabeverfahren“, erläutert Christian Schliemann vom European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) in einer Pressemitteilung des Bündnisses. Zudem soll ein solches Gesetz Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen erleichtern, in Deutschland vor Gericht zu ziehen, um auf Wiedergutmachung zu klagen.

Dass ein Lieferkettengesetz benötigt wird, zeigen einige Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit: Der mangelhafte Brandschutz in einer KiK- Zulieferfabrik in Pakistan führt zum Tod von 258 Menschen. Durch den Dammbruch bei einer brasilianischen Eisenerzmine sterben 272 Menschen, obwohl der TÜV Süd Brasilien kurz zuvor die Sicherheit des Damms zertifiziert hat. Vor einer Platin-Mine in Südafrika werden 34 streikende Arbeiter erschossen und BASF macht mit dem Betreiber der Mine weiterhin gute Geschäfte.

Weitere Informationen finden sich unter http://www.lieferkettengesetz.de/www.lieferkettengesetz.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchtipp zum Thema Kinderarbeit

Für unsere Mitglieder und alle Interessierten  am Thema Menschenrechte  und Fairer Handel möchten wir auf das gute und umfangreiche Sortiment an Büchern der Stadtbibliothek Herrenberg zu diesen Themen hinweisen. Welch ungeahntes Leid sich hinter unserer Warenwelt verbirgt, erfahren wir beispielsweise im Buch „Kleine Hände- großer Profit“:
Kinderarbeit ist international verboten. Trotzdem schuften Millionen Kinder unter unwürdigsten Bedingungen für Produkte, die bei uns zum Alltag gehören. Sie stellen Teppiche her, fertigen Schmuck oder arbeiten in Steinbrüchen. Sie  sind oft unterernährt, tragen keinerlei Schutzkleidung, sind Umweltgiften ausgesetzt und erhalten keinen Zugang zu Bildung.

Der Kinderarbeitsexperte Benjamin Pütter aus Freiburg reist seit fast 40 Jahren in Länder, in denen Kinderarbeit besonders verbreitet ist, sammelt Beweismaterial  und begleitet Sozialprojekte zur Wiedereingliederung. Manche kennen ihn von seinem Besuch vor einigen Jahren in Herrenberg für einen Vortrag zu den untragbaren Zuständen im Steinhandel  mit Grab- und Natursteinen aus Indien und China. In seinem aktuellen  Buch „Kleine Hände – großer Profit“ (Heyne Verlag) zeigt er die Missstände und deren Hintergründe auf und erläutert die Rolle deutscher Firmen und der Konsumenten. Seit 2015 ist er Berater für Kinderrechte und Kinderarbeit beim Kindermissionswerk Die Sternsinger.

Das Buch ist auszuleihen aus dem Bestand der Stabi Herrenberg.