Der Verein

Die Projekte

Der Name „BONO“ geht zurück auf das lateinische Wort „bonum“, das Gute. Die BONO-Direkthilfe hilft Menschen, die akut in Not sind und niemanden haben, an den sie sich wenden können.
Wir möchten Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, mit Menschen zusammenbringen, die helfen können. Darum haben wir ein Netzwerk direkter Hilfe aufgebaut, das weiter wachsen soll.
Die BONO-Direkthilfe setzt sich für Kinder- und Frauenrechte ein. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen. sorgen wir dafür, dass Menschen in den Projektländern gerettet, geschützt und über Menschenhandel informiert werden. Wir fördern die Bildung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher und leisten Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland. Wir unterstützen nur Projekte, die wir persönlich kennen und garantieren so direkte und unbürokratische Hilfe.

Aktuell bitten wir um Unterstützung von Maiti Nepal im Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution. Maiti Nepal ist eine nepalesische Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Sitz in Kathmandu, die sich die Bekämpfung von Menschenhandel, Verschleppung und Zwangsprostitution zur Aufgabe gemacht hat. „Maiti“ ist Nepali und bedeutet „Haus der Mutter“. Maiti Nepal hilft verzweifelten Kindern und jungen Frauen, die niemanden sonst mehr haben, an den sie sich wenden können: ausgesetzten und obdachlosen Kindern, Waisenkindern, vergewaltigten Kindern und Frauen, Rückkehrerinnen aus indischen Bordellen sowie Opfern von Missbrauch und Gewalt.

Die Folgen der knapp zweijährigen COVID-19 Pandemie mit monatelangem Lockdown in Nepal und einem deutlichen Rückgang von Spenden internationaler Unterstützerorganisationen stellt Maiti Nepal vor große Herausforderungen. Derzeit sind gleich mehrere Programme nur unzureichend finanziert und so erbittet Maiti Nepal um Hilfe für die neben stehenden Projekte.

Rettungsoperationen und Rückführung nepalesischer Mädchen aus der Zwangsprostitution. 
Menschenhandel ist das am schnellsten wachsende Verbrechen und die drittgrößte illegale Einnahmequelle weltweit. Allein in Nepal werden jedes Jahr nach Schätzungen von Hilfsorganisationen zufolge ca. 10.000-15.000 Mädchen und junge Frauen nach Indien verschleppt und dort in Bordellen der Großstädte zur Prostitution gezwungen. In einem der ärmsten Länder der Welt ist Menschenhandel ein lukratives Geschäft. 30.000 -50.000 Rupees (rund 250 – 400 EUR)  bekommt ein Men-schenhändler in Indien für ein nepalesisches Mädchen zwischen acht und zwölf Jahren.
Die jährlichen Kosten für die Rettungsoperationen und Rückführung nepalisischer Medien durch den Verein liegen bei knapp 25.000 EUR.

Grenzkontrollstationen (Transit Homes)
An den 12 wichtigsten Grenzübergängen nach Indien und seit neustem auch nach China hat Maiti Nepal sogenannte„Transit Homes“ eingerichtet. Diese bieten Schutz und individuelle Betreuung für die unmittelbar aus diesen Ländern zurückkehrenden Frauen. Eine weitere Hauptaufgabe ist die Grenzkontrolle an den beiden wichtigsten  Ausfahrtsstraßen aus Kathmandu. Mitarbeiterinnen von Maiti Nepal kontrollieren sämtliche Fahrzeuge und versuchen, potenzielle Opfer zu identifizieren und vor der Verschleppung zu bewahren. Durch den Wegfall zweier spanischer Unterstützerorganisationen wird dringend  nach finanzieller Hilfe für die Kosten der Grenzkontrollstationen von  rund 16.000 EUR pro Jahr und Station gesucht.

Teresa Academy – die Schule von Maiti Nepal
Die Teresa Academy besteht aus Kindergarten, Primar- und Sekundarstufe und betreut über 400 Kinder der Klassen  1-10. Die Hintergründe der Kinder sind sehr unterschiedlich: Einige sind direkt vom Menschenhandel betroffen oder wurden gemeinsam mit ihren Müttern aus der Prostitution befreit. Andere wurden ausgesetzt, sind verwaist oder lebten einst auf den Straßen Kathmandus. Weitere Kinder kommen aus dem benachbarten Kinderhaus Bal Basera. Hier leben Kinder, die als Waisen oder Halbwaisen durch den jahrelangen Bürgerkrieg betroffen sind.
Die jährlichen Kosten der Schule (inkl. Gehälter), in der 270 Kinder unterrichtet werden, liegen bei 75.000 EUR. Über die Hälfte der Kosten ist derzeit nicht gedeckt.

Weitere Informationen zu Projekten und zur Arbeit von  „BONO Direkthilfe“ finden Sie auf der Website des Vereins!