„Kleinbauern und Fairer Handel in Zeiten von Coronakrise, Klimawandel und Globalisierung“

Ein großer Teil der weltweiten Nahrung wird von Kleinbauern erzeugt. Der Druck auf sie ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Neben der Corona-Krise, einem stärkeren globalen Wettbewerb und Landknappheit ist es besonders der Klimawandel, der den Bauern in Ländern des globalen Südens zu schaffen macht. Sie leiden als erste unter dem weltweiten Temperaturanstieg, den vorwiegend industrialisierte Staaten und Schwellenländer verursachen. Auch die Kleinbauern, die für den Fairen Handel produzieren, sind auf stabile Wetterverhältnisse angewiesen, die inzwischen zur Ausnahme geworden sind. Was ein verändertes Weltklima für die Kleinbauern im Fairen Handel bedeutet, was sie gegen diese Schwierigkeiten unternehmen, wie sie ihre Handelspartner dabei unterstützen und was wir für die Kleinbauern tun können, erklärt Frank Herrmann, Autor des Handbuchs „Fair einkaufen – aber wie?“ in seinem Vortrag.

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